Im Rahmen der Reihe „Kunst & BORG“ findet im MUSEUM
Innviertler Volkskundehaus die Ausstellung „SandSCHAFTEN“ von Christian Glas
statt.
1952
in Ried im Innkreis geboren und in Raab aufgewachsen, maturierte Christian Glas
1972 am BORG Ried. Er studierte an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien
bei Prof. Tasquil und legte 1977 die Lehramtsprüfung für Kunsterziehung ab und
unterrichtet seither am BRG/BORG Kirchdorf an der Krems.
Seine
Bilder sind Landschaften – kleinste Details und große Überblicke – Mikro- und
Makrokosmos – von lichtdurchflutenden Farbräumen bis zu leblosen Wüsten. Er
arbeitet vorwiegend mit Sand aus der ganzen Welt – führt die Farben des Ayrs
Rock in Australien mit der Nambi Wüste und dem Lavagestein aus Guatemala
zusammen – verbindet die Orange-Töne der Sahara mit dem Weiß der mexikanischen
Strände. Trockenes Pigment - der Ursprung jeder Malfarbe – verdichtet sich zu
tausenden von Farbpunkten – vermengt sich mit Sand aus Nordengland, Apulien,
Jordanien und dem Roten Meer. Sand und Pigment werden trocken auf die
waagrechte Malfläche aufgetragen und erst nach Beendigung der Arbeit in einem
langwierigen Prozess fixiert. Als Malgrund finden Stahlplatten, Holz und Glas
Verwendung. Die Arbeiten von Christian Glas hinterlassen Spuren, die unter
normalen Bedingungen durch Wasser, Wind und Wetter wieder verschwinden.