Zeichnungen von Erna Kriegseisen aus Salzburg
erzählen wie das Weihnachtslied in Oberndorf entstand und seinen Siegeszug um
die ganze Welt antrat.
Nach den Wirren der Napoleonischen Kriege gab das
Lied den Menschen Zuversicht und Hoffnung auf Frieden. Die handschriftliche Weitergabe von „Stille
Nacht“ blieb regional begrenzt bis der Orgelbaumeister
Carl Mauracher eine Abschrift des Liedes von Arnsdorf ins Tiroler Zillertal
brachte.
Durch die
„Zillertaler Nationalsänger“, Ensembles die mit folkloristischen Programmen
auftraten, wurde das Lied zunächst in Mitteleuropa und später auch in der
„Neuen Welt“ bekannt.
Gruber und Mohr als
Schöpfer des Liedes waren zu dieser Zeit längst in Vergessenheit geraten. Sogar
Wolfgang Amadeus Mozart und Michael Haydn wurden als Urheber in Betracht
gezogen. Von einer Anfrage der Königlich-Preußischen Hofkapelle Berlin an die
Benediktinerabtei zu Salzburg im Jahr 1854 erfuhr Franz Xaver Gruber zufällig
und hielt die Ereignisse des Weihnachtsabends 1818 in der „Authentischen
Veranlassung zur Composition des Weihnachtsliedes ‚Stille Nacht! Heilige
Nacht!“ fest. Die Entstehung und Verbreitung von „Stille Nacht“ ist eine unglaubliche
Erfolgsgeschichte, die den Autoren Zeit ihres Lebens kaum Anerkennung, dafür
aber umso mehr Nachruhm einbrachte.
Der Höhepunkt der Ausstellung ist die Besichtigung
der Stille Nacht Krippe.
Dauer der Ausstellung 23. November 2018 bis 2. Februar 2019
Öffnungszeiten:
Di-Fr 9-12 u. 14-17 Uhr, Sa 14-17 Uhr
Samstag,
8. Dezember: 14-17 Uhr geöffnet