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Doppelte Auszeichnung für Ried

Verleihung des ÖGUT-Sonderpreises in Wien

Die Stadtgemeinde Ried hat den BUSINESSART-Sonderpreis 2025 der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) verliehen bekommen. Dabei setzte sie sich unter allen 252 Einreichungen durch, aus denen die Jury aus den renommierten Magazinen „BUSINESSART“ und „LEBENSART“ auswählte. Bei der Auszeichnungsfeier in Wien war die Stadtgemeinde zudem in der Kategorie „Nachhaltige Kommune“ von 38 Einreichungen aus ganz Österreich unter den Top 3 nominiert. „Stadtentwicklung mit Bürger*innenbeteiligung kann gut funktionieren – das zeigt das Projekt zukunftRIED", so die Jury. Außerdem überzeugte die Jury die enge Zusammenarbeit und der rege Austausch zwischen Politik, Fachplanung und Bürger*innen und der Blick auf Wirksamkeit nach dem Projektabschluss 2024“, heißt es in der Begründung.

Die doppelte Auszeichnung nahmen DI Regina Barth, maßgeblich für den Agendaprozess zukunftRied verantwortlich, Umwelt-Stadtrat Mag. Lukas Oberwagner B.Ed. und Eva Frauscher B.Sc. aus der Umweltabteilung entgegen. „Dank der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie der entstandenen Projektinitiativen konnte unser Prozess vor einem Jahr mit so großartigen Ergebnissen abgeschlossen werden. Dieses Engagement aus der Bevölkerung ist gemeinsam mit den wissenschaftlichen Analysen durch die Fachplaner Fundament unserer Stadtentwicklung“, so Barth.

„Sozialraumanalyse, Mobilitätskonzept, Stadtklimaanalyse und kommunale Klimastrategie sind dabei wichtige Säulen, deren Ergebnisse bereits in den einzelnen politischen Ausschüssen, unter anderem im Stadtentwicklungsausschuss, intensiv Berücksichtigung finden und verbindlich im Bebauungs- und Flächenwidmungsplan einfließen werden“, erklärt Oberwagner. Weiter seien für das kommende Jahr auch Treffen des Kernteams sowie der einzelnen Projektgruppen geplant.

Auch Bürgermeister Mag. (FH) Bernhard Zwielehner freute sich über die Würdigung: „Unser Zukunftsprofil, das während des Prozesses im Gemeinderat beschlossen wurde, gibt uns klare Zukunftsaufgaben sowie Schwerpunkte vor und ist Leitfaden für die strategische Arbeit. Gemeinsam wollen wir diese im kommenden Jahr verstärkt angehen – der ÖGUT-Preis bestätigt uns, dass dieser gemeinsame Weg der richtige ist.“

„Die Anerkennung zeigt, dass die Stadtgemeinde Ried auf dem richtigen Weg ist, eine nachhaltige Kommune zu werden. Parallel dazu setzen wir weitere Projekte um, um unser Gesamtziel zu erreichen – darunter der Abschluss des Grünraumkonzepts“, sagt Frauscher.

Das hat die Jury für die Nominierung zum ÖGUT-Umweltpreis 2025 überzeugt

Die Agenda „zukunftRied“ überzeugte die Jury mit ihrer ganzheitlichen und ambitionierten Kommunalen Klimastrategie. Besonders hervorzuheben sind das durchdachte Mobilitätskonzept für Fußwege sowie der klare Fokus auf Bodenschutz und zukunftsorientierte Raumplanung. Ried setzt dabei auf eine breite Themenpalette, von nachhaltiger Mobilität, lebenswerter Innenstadt, Zusammenleben und soziales Miteinander, Lebensraum und Wohnen, Infrastruktur, vernetzter Wirtschaft, Umwelt, Ressourcen, Energie, Bürger:innenbeteiligung und Klimabilanzen

19.11.2025