
Erste Auseinandersetzungen mit „Kunst“ hatte Walter Holzinger in seinen Jugendjahren mit den leidenschaftlichen Besuchen der Rieder Stadtpfarrkirche. Die ausgeschlagene künstlerische Laufbahn endete zunächst in der Tätigkeit als Bautechniker. Der ureigensten Berufung hatte er mit dem Studium Bildende Kunst und der Promotion im Bereich Kulturwissenschaft, jeweils an der Kunstuniversität Linz, auch eine theoretische Basis zu Grunde gelegt.
Aus der „Fläche“ kommend, wurde in Holzingers Werk Zug um Zug auch der Raum zum Thema. Zeichnungen, Radierungen, Malerei, Bildhauerei und Rauminstallationen bzw. Interventionen bestimmen sein künstlerisches Schaffen und werden im Rahmen dieser Retrospektive gezeigt.