
© Julia Haase/Stadtamt Ried
Das bezirksübergreifende LEADER-Projekt hat die Planung eines alltagstauglichen, sicheren und durchgängigen Radwegenetzes zum Ziel.. Damit soll klimafreundliche Mobilität gefördert und der Radverkehr als attraktive Alternative im Alltag gestärkt werden.
Das Projekt wird in den 144 Gemeinden der Bezirke Braunau, Grieskirchen, Ried und Schärding umgesetzt. Zur Auftaktveranstaltung waren Vertreterinnen und Vertreter aller Mitgliedsgemeinden eingeladen. Gemeinsam wurde der Grundstein für ein regional abgestimmtes Radverkehrskonzept gelegt, das bestehende Lücken schließen und neue, sichere Verbindungen schaffen soll.
Das geplante Radwegenetz soll künftig Verkehrsknotenpunkte, Wohnorte, Arbeitsstätten sowie Bildungs- und Freizeiteinrichtungen besser miteinander verknüpfen. Gleichzeitig steht die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Mittelpunkt. Im Herbst werden dazu intensive Workshops mit den Gemeinden stattfinden. Dabei sollen die spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse vor Ort analysiert werden.
Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger arbeiten dabei mit einem professionellen Planungsteam sowie engagierten Radfahrerinnen und Radfahrern an einem umfassenden Konzept. Aus den gesammelten Erkenntnissen entsteht ein erster Vorschlag, der anschließend gemeinsam mit den Gemeinden weiterentwickelt wird. Das finale Konzept dient als Orientierungshilfe für den schrittweisen Ausbau neuer Radwege in der Region und ist eng mit dem Land Oberösterreich abgestimmt.
Projektträger ist der Verein Inn-Salzach-Euregio, als Projektleiter zeichnet sich Michael Stockinger verantwortlich. Die Abwicklung erfolgt als Kooperationsprojekt der vier LEADER-Regionen Mostlandl-Hausruck, Oberinnviertel-Mattigtal, Mitten im Innviertel und Sauwald-Pramtal. Unterstützend bringen sich auch die Klima- und Energie-Modellregionen Mostlandl-Hausruck, Oberinnviertel, Mattigtal, Inn-Hausruck und Inn-Kobernaußerwald ein.
„Ein funktionierendes Alltags-Radverkehrsnetz ist ein wichtiger Beitrag für mehr Lebensqualität, Klimaschutz und Sicherheit in unseren Gemeinden. Entscheidend ist, dass die Lösungen gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt werden und die Bedürfnisse der Region widerspiegeln“, betont Rita Atzwanger, Geschäftsführerin der LEADER-Region Mitten im Innviertel.