Die Bauarbeiten für die neue Brücke am Brauereipark haben begonnen. Mit dem offiziellen Spatenstich markierten Stadtamt und Politik einen wichtigen Meilenstein für Mobilität und Stadtentwicklung, die im Prozess zukunftRIED im Mobilitätskonzept grundgelegt wurde. Die Fertigstellung ist für Mai geplant, damit die warmen Tage in diesem Jahr schon genutzt werden können.
„Die Überquerung schafft eine Verbindung zwischen zwei Stadtteilen, die es bisher an dieser Stelle nicht gegeben hat. So ist der Brauereipark nun auch leichter für Anrainer:innen auf der anderen Seite des Rieder Bachs zugänglich“, freut sich Bürgermeister Bernhard Zwielehner. Auch Vizebürgermeister Peter Stummer als Obmann des Verkehrsausschusses betont die Wichtigkeit dieser Verbindung: „Konsequent setzen wir damit unser Mobilitätskonzept um. Die 15-Minuten-Stadt, nachhaltige Mobilität und vor allem schnelle Wege sind etwas, von dem unsere Bürger:innen langfristig profitieren.“
Umwelt-Stadtrat Lukas Oberwagner weist darauf hin, dass die Rieder Brauerei seit Jahrzehnten den Park für die Bevölkerung kostenfrei zur Verfügung stellt: „Dafür gilt besonderer Dank. Außerdem auch dem Ehepaar Jutta und Peter Vogl, die durch eine Grundstücksspende dieses Bauvorhaben erst ermöglicht haben.“ Ohne das Entgegenkommen aller Partner wäre das gesamte Projekt mit Parkanlage, Zugang zum Wasser und der Brücke nicht möglich gewesen.
Die Brücke wird von der Firma Swietelsky gebaut, der Straßenbau wird von der Firma STRABAG erledigt. Die LED-Beleuchtung auf der Brücke und am Voglweg übernimmt die Energie Ried.
Nach dem Schwammstadtprinzip werden außerdem am Voglweg noch acht neue Bäume gepflanzt. Dieses „Rieder Modell“ soll nachhaltig die Straßenwässer in einen Sickerbereich mit Bäumen einleiten. Außerdem wird der Bereich, der derzeit Baustelle ist, mit heimischen und genau auf den Standort abgestimmten Pflanzen begrünt, um so Lebensraum für Insekten und Kleinstlebewesen zu schaffen.
Es gibt insgesamt zwei Brückenkonstruktionen mit jeweils zwei Fertigteilen pro Brücke: Spannweite 9 Meter, 12 Tonnen je Fertigteil. Durch die Wahl dieser Konstruktion ist eine Benützung auch im Winter möglich. Das benötigt vor allem der Winterdienst an Breite für die Schneeräumung. Planer: Weilhartner ZT (Statik), HIPI ZT (Straßenbau Voglweg)