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Begegnen STADT gefährden

Vizebürgermeister Peter Stummer (Obmann Verkehrsausschuss und Initiator) mit den Mitgliedern von „Besser leben in Ried“ und den drei Plakatmotiven

Mit einer Plakatkampagne möchte die Stadtgemeinde in den kommenden Wochen für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr werben. Mit drei Plakatmotiven im Bereich der Begegnungszone in der Innenstadt soll an die Scooter-Kampagne im Herbst angeknüpft und mit dem Wortspiel „STADT“ anstelle von „stattdessen“ an die Verkehrsteilnehmer:innen appelliert werden:

„Begegnen STADT gefährden“

„Miteinander STADT gegeneinander“

„Wir STADT ich“

Vizebürgermeister Peter Stummer betont als Obmann des Verkehrsausschusses die Sicherheit im Straßenverkehr: „Begegnen statt vorbeilaufen – darum geht es. Jede Begegnung ist eine Chance, unser Miteinander zu stärken.“ Ziel sei es, die Rieder Innenstadt als einen gemeinschaftlichen Raum zu stärken. Die Begegnungszone funktioniere dann, wenn alle wissen, wie sie sich verhalten sollen. Da setze die Kampagne an. Auch Bürgermeister Bernhard Zwielehner steht hinter der Plakatierung: „Sicherheit im Straßenverkehr geht nur gemeinsam – und manchmal muss man daran auch aktiv erinnert werden.“

Jetzt im Frühjahr sind wieder mehr Fußgänger:innen unterwegs. Die Kampagne möchte das Miteinander im Straßenverkehr stärken und erinnern, mehr aufeinander zu schauen. In Ried befindet sich Österreichs größte Begegnungszone. Für umso wichtiger hält es Stummer, sich an gegenseitige Rücksichtnahme zu erinnern. „Unsere Aktion lädt alle ein, aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs zu sein – damit wir Ried gemeinsam zu einem noch lebenswerteren Ort machen“, so Stummer. Die Plakate werden in den nächsten Tagen im Bereich der Begegnungszone aufgehängt.

Über die Begegnungszone – Verkehrsregeln:

In der Begegnungszone dürfen alle Verkehrsteilnehmenden die Fahrbahn gleichberechtigt nutzen, was gegenseitige Rücksichtnahme erfordert. Lenker:innen von Fahrzeugen müssen also so fahren, dass sie schwächere Verkehrsteilnehmer:innen nicht gefährden oder behindern. In der Rieder Begegnungszone gilt eine maximale Geschwindigkeit von 30 km/h.

 

Die Bürgerinitiative „Besser leben in Ried“ setzt sich seit Jahren engagiert für die Begegnungszone ein und hat bereits mehrere Informationsstände dazu initiiert, um Bewusstsein dafür zu schaffen. Am Braunauer Tor befindet sich zudem ein dauerhaftes Informationsschaufenster, unter anderem mit einer Veröffentlichung des Lageplans und den Verkehrsregeln.

 Begegnungszone in der Rieder Innenstadt

07.04.2026